Häufige Fragen

Was ist Montessori-Pädagogik?

Montessori-Pädagogik versteht Erziehung als Hilfe zum Leben. Die von der italienischen Ärztin Maria Montessori (1870-1952) begründete Pädagogik möchte den Kindern bei ihrem inneren Aufbau und der Verwirklichung ihrer Entwicklung helfen. Sie ermöglicht jedem einzelnen Kind, nach seinen inneren Leitlinien frei heranzuwachsen.

Welche Schulform hat die Montessori-Schule Lüneburg?

Die Montessori-Schule Lüneburg ist eine Grundschule in freier Trägerschaft (Ersatzschule), genehmigt nach § 143 des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG). Die Schule wird als volle Halbtagsschule (07.30 bis 13.00 Uhr) geführt, in der die Klassen 1 – 4 in vier jahrgangsgemischten Lerngruppen unterrichtet werden. Der Träger der Schule ist der Montessori-Verein Lüneburg e.V.

Welche Lernziele und Lerninhalte werden vermittelt?

Ziele, Inhalte und Stundentafel decken sich mit den amtlichen Richtlinien der öffentlichen Schule. Abweichungen ergeben sich durch die besondere pädagogische Prägung, die die Individualität und die Bildung der Persönlichkeit stärker berücksichtigt.

Welche Kinder können die Montessori-Schule Lüneburg besuchen?

Alle Kinder, die in einer öffentlichen Grundschule eingeschult werden könnten, können auch die Montessori-Schule besuchen.

Was wird von den Eltern erwartet?

Wir wünschen uns, dass die Eltern wissen, wie und was ihr Kind in der Schule lernt. Es ist daher wichtig, dass sie sich mit den Gedanken der Montessori-Pädagogik auseinander setzen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern hilft dabei, die ungewohnte Lernweise zu verstehen und das erforderliche Vertrauen in sie und in die Fähigkeiten des Kindes zu entwickeln.

Die Elternarbeit dient dazu, die Montessori-Schule als Lernort zu erhalten und fortzuentwickeln, der allen Kindern die Möglichkeit bietet, in einer anregenden Atmosphäre zu lernen. Dazu gehört, dass sich Eltern an der Ausgestaltung dieses Lernortes durch verschiedene Aktivitäten, z. B. in Arbeitsgruppen, beteiligen. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Schulordnung und dem Konzept der Elternarbeit.

Welche Kosten kommen auf die Eltern zu?

Zur Deckung der laufenden Kosten wird ein monatliches Schulgeld erhoben. Ergänzend ist eine einmalige Elterneinlage (zinsloses Darlehn) für die Zeit des Schulbesuches notwendig.

Wie verläuft der Übergang nach der vierten Klasse?

Nach den vier Schuljahren sind den Kindern alle Inhalte der öffentlichen Schulen vermittelt worden. Darüber hinaus haben die Kinder nicht nur die von den amtlichen Richtlinien geforderten, sondern viele zusätzliche Kenntnisse und Fertigkeiten erworben. Sie haben sich in einer Lern- und Arbeitshaltung geübt, die die Selbstständigkeit, Verantwortlichkeit und Entscheidungskraft fördert. Am Ende der Grundschulzeit werden die Kinder allmählich mit den Unterrichtsformen der Regelschule vertraut gemacht.

Welche Ausbildung haben die Lehrkräfte?

Die Lehrkräfte haben ein abgeschlossenes Studium für Lehramt der Primarstufe (Grundschule) mit den erforderlichen staatlichen Prüfungen. Zusätzlich haben sie eine Ausbildung in der Montessori-Pädagogik mit dem Montessori-Diplom als Abschluss.

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